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Eng verknüpft: die Geschichte der Heraldik und der Fahne!Bereits in der Frühgeschichte wurden Wappen oder Banner als Schmuck an Gebäuden oder zur Identifizierung verwendet. Doch erst mit dem Aufkommen des Wappenwesens begann der eigentliche Siegeszug. Der mittelalterliche Ritter, der durch seine Rüstung zunehmend schwerer zu erkennen war, legte sich Symbole zu und Zeichen zu, damit das Gegenüber wusste, mit wem es zu tun hatte: das Wappen! Und das Wappen wurde auch als Legitimierung und zur Kenntlichmachung von Eigentum genutzt. Noch heute sehen wir sie in Stein gemeißelt über Burg- und Hauseingängen. Und es gibt noch mehr: unter der Fahne versammelte sich das Kriegsvolk, sie wurde beschützt und verehrt. Beim Orden der Tempelritter galt Entrollen der Fahne bereits als Kriegserklärung! Aber nicht alles, was an einem Mast hängt, ist eine Fahne! Je nach der Art der Befestigung unterscheidet man zwischen Fahnen (die sind fest mit dem Mast verbunden), Flaggen (sie können gehisst und eingezogen werden), Banner (es hängt an einem Querstock, der seinerseits am Mast befestigt ist) und dem Gonfanon (hier ist der Querstock mit einem Ende mit dem Mast verbunden). In früheren Jahrhunderten gab es noch weitere Begriffe, die heute fast nicht mehr gebräuchlich sind. Auch war genau festgelegt, wer welche Fahnenart benutzen durfte. So konnte nur der sich „Bannerherr“ nennen, der auch persönlich seine Soldaten in die Schlacht führte! Alle diese , sagen wir, Stoffstücke wurden in früheren Jahrhunderten genäht, gestickt oder gemalt. Sind auch heute neue Techniken (das Drucken) hinzugekommen, so bleiben doch diese alten bestehen. Das Malen von Motiven ist bis heute gebräuchlich als Bestandteil von kirchlichen Votivstücken, die in gestickte Stoffstücke eingenäht werden. Hat die Fahne heutzutage auch ihre militärische Bedeutung zumeist verloren, so ist sie immer noch von hohem Stellen wert und Symbolgehalt. Was bis heute kaum bekannt ist, ist, dass bis in die 1970er Jahre hinein ganze Fahnen komplett von Hand gemalt wurden. Und dass es bis hundert Jahre zuvor sogar „königliche Fahnenmaler“ gab. Und es gibt dieses vergessene Handwerk noch immer: DeFahneMaler, ein gelernter Farbenlithograph mit Studium in Marketing und Werbung! Ein Mann, der seinen Beruf quasi „von der Pike auf“ gelernt hat! |
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