De Fahnemaler

 

Seit 1993: FahneMaler's Kerbfahnen

Die Kerb in Dreieichenhain lockt jährlich zu Pfingsten Tausende in die Stadt im Hengstbachtal. Und das seit fast 300 Jahren! Eng verbunden mit dieser Tradition sind die Kerbborsche. Ursprünglich als "Kerbpolizei" tätig, tragen sie voller Stolz ihre Fahne, jedes Jahr eine neue. Und so kommt es, dass am Pfingstmontag, wenn sich alle, die einst Kerbborsch waren, treffen, um gemeinsam durch die Stadt zu marschieren, auch mittlerweile an die 50 Fahnen dabei sind. Ein erhebendes Bild!

 

2006: Dreieichenhain feiert 750 Jahre Stadtrechte!

Für das Burgfest in diesem Jubiläumsjahr wurden sechs Fahnen (Gonfanons) mit den Wappen der ehemaligen Besitzer angefertigt. über zwei Jahre Arbeit für Recherche, Vorbereitung und Ausführung waren nötig, damit die Burgbrücke der Reichsburg "im Hayn" mit den rund 2,5 qm großen Motiven geschmückt werden konnte.




Für Laden und Verkaufsstand: Unlicht

Für den Düsseldorfer Mittelalterladen "Unlicht" wurde dieses Banner gefertigt, um den Verkaufsstand auf Mittelaltermärkten zu schmücken. Das Firmenlogo wurde als Vollwappen mit Schild, Helm und Helmdecken ausgeführt. Der Fantasy-Stil wurde gewählt, weil das Sortiment sich auch auf diesen Bereich erstreckt.


Für König und Königin: Schützenscheiben

Ehrenscheiben für Vereine, jedes Jahr ein neues Motiv. Die Scheiben werden mit Acryl auf Holz gemalt.


 

Für Drinnen und Draußen: Wappenbanner

Das eigene Wappen als Banner. Einzelstücke, korrekt nach den Regeln der Heraldik gemalt. Gespräche im Vorfeld klären, ob die Wappenvorlage heraldisch richtig und in einem offiziellen Verzeichnis registriert ist. Zwar kann auch ein Wappen neu entworfen werden, doch wird die Prüfung und Registrierung des Wappens durch den Wappenträger veranlasst.

 

Ketzerkönigs Standarte

Pharao Echnaton und seine Frau Nofretete gelten heute noch als geheimnisvolle Personen. Die Namenskartusche des Pharao ist hier auf einer Standarte gezeigt. Die Hieroglyphen dieser Arbeit wurden teilweise mit Blattgold ausgelegt. Solche Standarten sind historisch belegt aus der alten Reichshauptstadt Amarna.

 

Fantasy für Freunde

Heraldisch zwar nicht korrekt (Schrift im Wappenschild), aber in der Ausführung interessant: ein Wappen, das gleichzeitig auch als Firmensignet benutzt wird. Mit herzlichem Gruß vom "Herrn der Ringe".

 

Die Drachenstandarte

Mittlerweile ist diese Form der Standarte aus vielen Filmen über König Artus bekannt. Historisch gesehen handelt es sich um eine spätrömische Reiterstandarte, vermutlich von sarmatischen Reitern ("Kataphrakten") verwendet. Auch auf dem berühmten Teppich von Bayeux ist eine solche Standarte abgebildet ("Die Drachenstandarte von Wessex"). Es gibt Quellen, die auf eine Verwendung solcher "Drachen" in Deutschland mindestens bis zum Jahr 1270 hindeuten.

 

Die Banner der Druiden

Für den Druiden Pentagoras von Altburg entstand ein Banner, dessen Motiv zwar keltisch ist, das aber nach heraldischen Regeln gestaltet wurde. Aufwändig in sechs Wochen gemalt, enthält es drei verschiedene Goldtöne. Die Eicheln im Pentagramm sind eine Hommage an Dreieichenhain, weil Pentagoras auch als "der Hayner Druide" bekannt ist. Das "Keltenbanner" mit dem Schafsschädel war eigentlich als Musterstäck für keltische Motive gedacht. Es wurde am Hayner Burgfest 2009 für die Hohepriesterin Chrismegan getragen.

 

Für die Musikanten

Die Mittelaltergruppe "Duivelspack" aus Detmold besteht seit dem Jahr 2000. Und für ihr zehnjähriges Jubiläum sollte ein Spannband als Bühnenhintergrund her. Ein schönes Motiv, stilecht mit Motiven aus der "Heidelberger Liederhandschrift". Und die drei Musikanten auf dem Spannband tragen die gleiche Gewandung wie die Spielleute selbst.

 

Die "Freye Gefolgschaft...

...zum Hayn" ist ein Mittelalterverein, der seit Juni 2010 als e.V. eingetragen ist. Und wie es sich gehört, braucht eine solche Gruppe auch ein Banner. Und weil Dreieichenhain meine Heimatstadt ist, wurde das gute Stück zusätzlich mit Perlenstickerei verziert!

 

Für das gute Stöff'sche

Ein Wandbild für den Dreieichenhainer Kelterverein: die alte Kelter an der Hauswand. Nach Fotografien direkt auf den Putz gemalt in ca. 3x2 Meter.

 

Für die Fans

Sechs Leute aus Bremen und Dreieichenhain treffen sich jährlich zu Pfingsten, um das größte Kirchweihfest Südhessens, die Haaner Kerb, zu feiern. Und damit das auch jeder weiß, hat jeder der sechs sein persönliches T-Shirt.

 

Tempus Miraculum

Diese mittelalterliche Lagergruppe führt zwar ein Wappen, hatte jedoch lange Zeit kein Banner. Als ich diesem Umstand abhelfen sollte, ergab sich eine unvorhergesehene Schwierigkeit: die Rot-Töne der Helmdecken ergab je nach Stoffuntergrund verschiedene Schattierungen. Erst nach Verwendung einer speziellen Technik konnte das Problem gelöst werden und das Banner steht nun stolz vor den Zelten von "Tempus Miraculum".

 

Für den Hayn

Seit den 1960er Jahren steht dieses Schild in der Dreieichenhainer Altstadt. Das von Heinz Diekmann geschaffene Werk wurde seitdem immer wieder überstrichen, bis von den Motiven fast nichts mehr zu sehen war. Das alte Kunststoffdach war spröde und brüchig geworden, die metallene Aufhängung verrostet. So wurde das Schild abmontiert und in sechsmonatiger Arbeit restauriert, wobei die ursprüngliche Reliefform komplett freigelegt wurde. Anschließend wurde eine flexible Versiegelung aufgebracht. Das Dach wurde neu aus Kupfer gefertigt, die Aufhängung entrostet und wetterfest beschichtet. Seit Pfingsten 2010 hat Dreieichenhain sein historisches Schild zurück!

 

Für Schottland

Während des Hayner Burgfestes 2009 lernte ich den Chef der schottischen Band "Soar Patrol", Charlie Allan, kennen. Da erfuhr ich, dass sein Clan seit Jahren ohne Fahne ist, da diese offensichtlich gestohlen wurde. Das schien mir ein unhaltbarer Zustand und so kam es, dass der "Clanranald Trust for Scotland" seit dem Hayner Burgfest 2010 wieder eine Wappenfahne hat. Und weil die Übergabe als Überraschung inszeniert wurde, konnte man ein paar Schotten weinen sehen!

 

Non nobis, domine...

...sed nomine tuo da gloriam (Nicht uns, oh Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen sei Ehre)! Der Wahlspruch der berühmt-berüchtigten Tempelritter zeigt die Einstellung jenes Ritterordens, der zweihundert Jahre lang Geschichte schrieb. Das rote Tatzenkreuz als Kennzeichen war gefürchtet und verehrt.

 

"Ich wollt', es wäre Nacht,...

...oder die Preußen kämen!", soll der englische Feldherr Wellington 1815 bei Waterloo gesagt haben. Wir wissen, dass sich sein Wunsch erfüllte. Das erste, was er von den Preußen gesehen haben dürfte, könnte diese Reiterfahne und ihr Träger gewesen sein. In Format und Aussehen ist sie einem noch vorhandenen Original nachempfunden. Sie wurde auf leichten Stoff gemalt, um auch bei wenig Wind flattern zu können. Die Maße von 80x80cm wurden vom Original genommen.